Wandern rund um Nienburg
Ein paar Mal im Jahr gehen wir zusammen los: zehn bis achtzehn Kilometer rund um Nienburg, im Tempo der Gruppe und ohne Leistungsdruck. Beim ersten Mal kommst du einfach mit.
Unsere Touren - gelaufen und geplant
Staustufe, Marsch und Bruchwald
Wann: 20. September 2026
Länge: 16,2 km
Treffpunkt: 9:30 Uhr, HSV-Halle Holtorf oder Parkplatz bei tedox, Rudolf-Diesel-Straße 4 in Nienburg
Von Landesbergen zum Schäferhof, eine Strecke und kein Rundweg. Los geht es an der Kirche in Landesbergen, am Schwimmbad vorbei zur Wellier Schleife - Naturschutzgebiet an der Staustufe, wo das Wasser über das Wehr geht. Danach durch die Marsch, streckenweise direkt an der Weser, bei Estorf über die Bundesstraße und in den Wald. Durch den Nienburger Bruch bis zum Schäferhof, wo wir uns verabschieden.
Etwa vier Stunden, leicht bis moderat, keine schwierigen Passagen, mit einer richtigen Esspause. Wenn es für die Gruppe zu lang wird, kürzen wir unterwegs ab.
Von einem der beiden Treffpunkte fahren wir gemeinsam nach Landesbergen. Am Ende kommt jeder wieder zu seinem Auto zurück, das organisieren wir - ein eigenes Auto brauchst du nicht.
Feste Schuhe, etwas zu trinken und etwas zu essen für die Pause. Mehr brauchst du nicht.
Oyler Berg und Binnener Schlucht
Wann: 8. November 2026
Unser Jahresabschluss. Erst der Oyler Berg, dann die Binnener Schlucht - und hinterher gibt es Grünkohl.
Nienburger Krähe zum Stöckser See
Länge: 12 km
Zwölf Kilometer als Rundweg durch das Waldgebiet „Die Krähe“ östlich von Nienburg. Unterwegs liegen der Stöckser See, der Giebichenstein - der größte Findling Niedersachsens -, ein Großsteingrab und zehn bronzezeitliche Grabhügel. Schmale Waldwege, kaum Steigung, nach Regen stellenweise weich.
Diese Tour hat einen Stichtag: die Spargelsaison endet am 24. Juni. Deshalb gehen wir sie im Juni und setzen uns hinterher zum Spargelessen.
Köhler Berge im Schnee
Länge: 10 km
Die Köhler Berge im Schnee. Kalt, hell und still - eine der schönsten Runden im Winter.
Leeser Rundweg mit Trimm-dich-Pfad
Länge: 12 km
Der Leeser Rundweg, unterwegs kommt der Trimm-dich-Pfad - den haben wir nicht ausgelassen.
Hermann-Löns-Weg um Brokeloh
Länge: 11 km
Treffpunkt: Parkplatz Bickbeernhof, Brokeloher Hauptstraße 37, 31628 Landesbergen
Elf Kilometer rund um das Dorf, durch lichten Wald und über die letzte Heidefläche im Ort. Zwei Findlinge aus der Eiszeit, eine Schutzhütte auf dem Tempelberg - und am Ende Blaubeeren auf dem Bickbeernhof.
Nienburger Hafen nach Drakenburg
Länge: 14 km
Unsere Winterwanderung am Wasser entlang, vom Nienburger Hafen bis nach Drakenburg.
Steyerberg mit Eichenkrad
Länge: 16 km
Eine lange Runde durch den Wald bei Steyerberg, vorbei am Eichenkrad.
Dino-Park Münchehagen zum Steinhuder Meer
Länge: 18 km
Die längste Strecke, die wir bisher gegangen sind, und meine Lieblingstour. Zurück ging es mit dem Bus.
Zusammen unterwegs
Angefangen hat es damit, dass ich selbst wieder öfter rauswollte - meine Kurse laufen zum größten Teil in Sporthallen. Inzwischen ist daraus eine Gruppe geworden, und die ist der eigentliche Grund, warum die Leute wiederkommen.
Auf unserem Gruppenfoto vor dem Giebichenstein stehen gut zehn Leute, die Jüngste dreißig, die Älteste achtzig. Manche sind jedes Mal dabei, manche zweimal im Jahr, und beim ersten Mal kommst du einfach mit.
Bei der Junitour durch die Krähe waren zwei Hunde mit - einer hat am Stöckser See als Erster gemerkt, dass wieder Wasser drin ist. Neu dazuzukommen ist unkompliziert: nach der ersten halben Stunde bist du ohnehin mit irgendwem im Gespräch. Aus manchen Gruppen sind über die Jahre Freundschaften geworden, die auch abseits der Touren halten.
Vier Stunden sind lang genug, dass der Alltag verstummt. Man geht nebeneinander her, den Blick nach vorn statt sich gegenüber - und plötzlich werden Dinge erzählt, für die sonst selten Raum ist.
Am Stöckser See sind wir im Juni länger stehen geblieben als geplant. Der See hatte nach dem Dürresommer 2022 fast leer gelegen; jetzt lag er wieder voll da, mit Schilf am Rand und Seerosen auf dem Wasser. Nach drei mageren Jahren war das der Moment, an dem niemand weitergehen wollte.
Und dann die Rast: hinsetzen, etwas essen, lachen. Manchmal geht es danach noch weiter an einen Tisch - nach der Krähe zum Spargel, nach dem Oyler Berg zum Grünkohl, in Brokeloh zu Blaubeerpfannkuchen.
Ein Satz fällt fast jedes Mal: „Allein wäre ich bei dem Wetter heute nicht rausgegangen." Und noch öfter: „Allein würde ich nie so viele Kilometer gehen."
Unterwegs bleiben wir immer wieder stehen und schauen uns an, was gerade wächst. In der Krähe sind das meistens Schafgarbe, Spitzwegerich und Johanniskraut - beim Johanniskraut hält man ein Blatt gegen das Licht, dann sieht es aus wie durchlöchert. Riechen und anfassen ist wichtiger als zuhören, und rund um Maria Himmelfahrt sammeln wir gemeinsam Kräuterbuschen.
Wenn die Luft danach ist, machen wir mitten im Wald eine bewusste Atemübung. Im Juni, nach dem Regen, war so ein Tag.
Zum Schluss, zurück an den Autos, dehnen wir fünf Minuten im Kreis. Warum und mit welchen Übungen, steht hier.
Zwischen zehn und achtzehn Kilometern, meistens um die dreizehn, zweieinhalb bis vier Stunden, mit einer Rast. Wir sind hier im Flachland: die zwölf Kilometer durch die Krähe haben achtzig Höhenmeter, verteilt über die ganze Runde - davon merkt man fast nichts.
Gegangen wird im Tempo der Gruppe, feste Schuhe sind wichtiger als Kondition, und niemand bleibt hinten allein. Wenn dir eine Strecke zu lang erscheint, sag es vorher: dann finden wir eine Stelle, an der du früher aussteigen kannst.
„Hier bin ich ja noch nie gewesen" - der Satz kommt bei fast jeder Tour, obwohl alle aus der Gegend sind. Ein paar Beispiele:
Köhler Berge im Schnee, rund 10 km, durch einen Wald, in dem bis in die Neunziger Panzer fuhren.
Nienburger Krähe zum Stöckser See, 12 km, vorbei am Giebichenstein - 330 Tonnen, der größte Findling Niedersachsens - und an einem Großsteingrab, dessen Decksteine um 1780 für die Kurierstraße Hannover–London zerschlagen wurden. Danach Spargel.
Hermann-Löns-Weg um Brokeloh, 11 km, mit zehn Stationen: Findlinge, die letzte Heidefläche des Dorfes, die Löns-Hütte auf dem Tempelberg und geschmiedete Märchenfiguren am Weg. Am Ende Blaubeerpfannkuchen auf dem Bickbeernhof.
Nienburger Hafen nach Drakenburg, 14 km, Winterwanderung an der Weser.
Leeser Rundweg mit Trimm-dich-Pfad, 12 km.
Steyerberg mit Eichenkrad, 16 km.
Oyler Berg und Binnener Schlucht, danach Grünkohl.
Die schönste Strecke ist die vom Dinosaurier-Park Münchehagen zum Steinhuder Meer, 18 km, zurück mit dem Bus: erst dichter Wald, und dann öffnet sich der Blick auf die Weite des Meeres.
Beim nächsten Mal mitgehen
Die nächste Tour ist am Sonntag, 20. September, um 9:30 Uhr geht es los. Anmelden musst du dich nicht - eine kurze Nachricht reicht, damit ich mit dir rechne und dir sagen kann, wo wir uns treffen.
Zwischen 10 und 18 Kilometer, meistens um die 13. Je nach Länge sind wir zweieinhalb bis vier Stunden unterwegs, mit einer Rast zwischendurch oder am Ende. Zügig, aber nicht sportlich - wir bleiben unterwegs immer wieder stehen, wenn am Weg etwas zu sehen ist.
Du brauchst keine Kondition wie im Sportverein, aber 13 Kilometer bleiben 13 Kilometer. Gegangen wird im Tempo der Gruppe, feste Schuhe sind wichtiger als Training, und niemand bleibt hinten allein. Bei uns gehen Dreißigjährige und Achtzigjährige zusammen - das funktioniert, weil sich das Tempo nach hinten richtet und nicht nach vorn.
Dann sagst du es, und wir lösen das. Am besten schon vorher: dann schaue ich, wo du unterwegs früher aussteigen kannst - bei einigen Touren können wir auch als Gruppe abkürzen. Niemand wird durchgeschleppt, und niemand muss allein zurückgehen.
Feste Schuhe, etwas zu trinken und eine Jacke, die Wetter aushält. Nimm einen Rucksack statt einer Umhängetasche - vier Stunden merkt man am Schulterriemen. Und etwas Geld: hinterher kehren wir meistens noch ein.
Der wechselt mit der Route. Am 20. September treffen wir uns um 9:30 Uhr an der HSV-Halle in Holtorf oder am Parkplatz bei tedox, Rudolf-Diesel-Straße 4 in Nienburg - von dort fahren wir gemeinsam los. Schreib mir kurz, dann rechne ich mit dir.
Ja, gern. Bei der Junitour durch die Krähe waren zwei dabei, und einer hat am Stöckser See als Erster gemerkt, dass wieder Wasser drin ist - er war die Unterhaltung des Tages. Sag vorher kurz Bescheid, damit die anderen es wissen, und nimm die Leine mit: in den Naturschutzgebieten ringsum ist sie Pflicht.
Beim ersten Mal nicht: komm mit, geh die Strecke, und entscheide danach. Organisiert laufen die Wanderungen über die Holtorfer Sportvereinigung - was das für dich bedeutet, wenn du öfter dabei sein willst, klären wir in Ruhe, wenn du magst.
Ja, und die meisten machen genau das. Es gibt keine Anmeldung und nichts zu unterschreiben, eine kurze Nachricht reicht, damit ich mit dir rechne. Wandern ist der einfachste Weg, mich und die Gruppe kennenzulernen.